Durch permanent neue und zum Teil widersprüchliche Empfehlungen in den Medien und sozialen Foren für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und gegen eine Vielzahl von Krankheiten sind viele Menschen total verunsichert, was sie eigentlich noch essen sollen oder dürfen. Die Suche nach dem "richtigen" Essen erfolgt überwiegend kopfgesteuert. Das eigene Bauch- und Körpergefühl scheint immer mehr verloren zu gehen. Die Philosophie des achtsamen Essens plädiert für eine Ernährung mit Bauchgefühl, Herz und Verstand.

"Slow Food" ist eine weltweite Bewegung von Menschen, die sich aus Überzeugung und Leidenschaft für gutes, sauberes und faires Essen einsetzen. Slow Food steht für Produktion mit authentischem Charakter (regional, saisonal), die auf traditionelle und ursprüngliche Weise hergestellt und genossen werden. Die 1986 in Italien gegründete Bewegung hat sich seit 1989 als internationale Non-Profit-Organisation als Verein in etwa 150 Ländern auf allen Erdteilen verbreitet. Über Ziele, Aktionen, Aktivitäten, Projekte und Kongresse sowie die erste Slow Food Travel Region weltweit informiert der Beitrag von Dr. Siedentopp in der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur DZA 2/2018, S. 117-119 unter der Rubrik Publikationen.

Im jährlichen Food-Report werden regelmäßig Trendphänomene der Food-Branche vorgestellt und analysiert. Demnach werden für 2018 dem Gemüse auf dem Teller als auch dem Früstück als Mahlzeit eine dominierende Rolle in unserer Ernährung zugeschrieben. Früher hieß es, "der Mensch ist, was er isst." Heute definiert sich das Individuum viel mehr über, "der Mensch ist, was er nicht isst". Aktuelle Food-Trends wie vegane Ernährung, Clean Eating, Super Foods und Paleo-Steinzeiternährung werden in einem Übersichtartikel vorgestellt und ernährungswissenschaftlich analysiert. Lesen Sie dazu in der Rubrik Publikationen den Beitrag von Dr. Siedentopp in der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur DZA 2/2018, S.102-105.

Die chinesische Medizin spricht Lebensmitteln eine therapeutische Wirkung zu. Wichtig dabei ist, sie nach den individuellen Bedürfnissen der Patienten auszuwählen und zuzubereiten. Damit bietet die chinesische Ernährung und Diätetik Arzt und Patienten die Möglichkeit, aktiv für die Gesunderhaltung zu wirken, Befindlichkeitsstörungen zu beseitigen und Krankheitsprozesse auf dem Weg zur Heilung wirksam zu unterstützen. Die Prinzipien der chinesischen Ernährung und Diätetik werden flexibel und undogmatisch angewandt. Sie lassen sich problemlos mit den in Deutschland heimischen Nahrungsmitteln und Getränken im Alltag umsetzen. Eine ausführliche Darstellung der Thematik findet sich in der Rubrik Publikationen in einem Beitrag der Zeitschrift für Komplementärmedizin zkm 2018; 2: 41-45.

Pollenallergiker zeigen häufig Kreuzreaktionen auf Lebensmittel pflanzlicher Herkunft. Bei dieser pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie dominieren die Reaktionen auf Birken- und Beifußpollen. Etwa 70% der Birkenpollenallergiker reagieren auf Nüsse, Gewürze sowie Stein- und Kernobst. Von großer Bedeutung ist auch das Sellerie-Beifuß-Gewürz-Syndrom. Gräserpollenallergiker zeigen Wechselwirkungen mit Getreidemehlen, Erdnüssen und Soja. Die Zubereitungsform hat Einfluss auf die Verträglichkeit eines Lebensmittels. Kreuzreagierende Lebensmittel müssen in der Pollenflugzeit unter Umständen eingeschränkt oder eliminiert werden. Eine ausführliche Darstellung findet sich in der Rubrik unter Publikationen in der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur Heft 1/2018.

Gegenseitige Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen und Lebensmitteln haben entscheidenden Einfluss auf die Therapiewirksamkeit. Medikamente können das Appetitverhalten beeinflussen und Geschmacksstörungen auslösen. Verschiedene arzneimittel-, nahrungs- und patientenspezifische Einflussfaktoren bestimmen den Grad der Interaktionen. Besonders therapiegefährdende Lebensmittel sind Grapefruit, Milchprodukte, Alkohol, tyraminhaltige Speisen, Goji Beeren und koffeinhaltige Getränke. Eine ausführliche Darstellung dieser Problematik und praxisrelevante Handlungsempfehlungen zu den Einnahmemodalitäten von Arzneimitteln finden sich im Beitrag der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur DZA 4/2017, Seite 41-45 unter der Rubrik Publikationen.

Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Arbeits- und Lebensbedingungen stören ebenso wie eigenes Verhalten die Schlafdauer und Schlafqualität. Schlafstörungen beeinträchtigen die Gesundheit[, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben. Aus komplementärmedizinischer Sicht sollten bei chronischen Schlafstörungen Lifestyle-Aspekte wie Sport und Ernährung mitberücksichtigt werden. Mangelnde Schlafhygiene beeinflusst das Essverhalten, den Hormonhaushalt und die Entstehung ernährungsbedingter Krankheiten. In einem Übersichtsartikel der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur DZA 3/2017, Seite 32-36, werden die ernährungsmedizinische Diagnostik von Schlafstörungen und entsprechende diätetische Empfehlungen erörtert. Demgegenüber gestellt werden die Differenzialdiagnostik und Diätetik in der chinesischen Medizin. Sie finden den Beitrag in der Rubrik Publikationen.

Bei der Arthrose handelt es sich um eine komplexe, multifaktorielle, chronische und schmerzhafte Gelenkerkrankung. Bei sekundären Formen der Arthrose spielen Ernährungsaspekte eine Rolle bei der Entstehung. Damit eröffnen sich auch ernährungstherapeutische Möglichkeiten. Die Osteoporose ist die häufigste generalisierte Skeletterkrankung. Mit 8. Mio. Betroffenen in Deutschland gilt sie als Volkskrankheit. Neben körperlicher Aktivität spielt eine knochengesunde Ernährung eine wesentliche Rolle in der Prävention und Therapie.    

Schilddrüsenerkrankungen sind eine Volkskrankheit. Chronischer Jodmangel gilt als Hauptverursacher für Fehlfunktionen des endokrinen Organs. Deutschland wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Jodmangelgebiet eingestuft. Die Ernährungsmedizin bietet wichtige Aspekte der Prävention und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen. In der chinesischen Medizin erfolgt die Einteilung von Schilddrüsenerankungen nach phänomenologischen Aspekten und Zuordnungen nach Funktionskreisen. 

Nahrungsmittel und bestimmte Essgewohnheiten gelten als mögliche Triggerfaktoren von Kopfschmerzen und Migräne. Entsprechend dem Kopfschmerztyp bieten praktische Hinweise zur Auswahl von Speisen und Getränken Betroffenen eine gute Hilfestellung. Die Supplementierung bestimmter Mikronährstoffe kann Migräneattacken reduzieren. Die chinesische Medizin diffenrenziert in äußere und innere Kopfschmerzen. Gemäß der chinesischen Syndrome erfolgt eine individuelle diätetische Beratung und Behandlung. 

Wasser gilt seit jeher als Grundelement jeglichen Lebens. Von der Antike über das alte China bis in unsere heitige Zeit wird Wasser nicht nur als unendbehrliches Lebensmittel, sondern auch in vielfältiger Weise für die Gesundheit und zu Heilungszwecken verwendet.

Bitterstoffe gelten traditionell als wichtige Bestandteile unserer Ernährung. Sie übernehmen Funktionen im Stoffwechsel von Leber und Galle, im Magen-Darmtrakt, bei der Verdauung, der Durchblutung und im Immunsystem. Doch leider werden die Bitterstoffe mehr und mehr aus unseren Lebensmitteln herausgezüchtet.

Fehlernährung, Übergewicht, Alkohol und tierische Fette erhöhen das Krebsrisiko erheblich. Ein schlechter und unzureichender Ernährungszustand beeeinträchtigt notwendige Therapien und verschlechtert gleichzeitig die Prognose. Immer wieder werden sogenannte Krebsdiäten mit Heilsversprechen propagiert. Gibt es sinnvolle Empfehlungen beim Essen zur Krebsprävention?

In den westlichen Industrieländern werden Ernährungsfaktoren für etwa 35% aller Krebstoten verantwortlich gemacht. Das Wissen um Krebsauslösung und falsche Ernährung ist in der Bevölkerung wenig verbreitet.

Stress gilt als Phänomen unserer modernen Gesellschaft. Und sicher kennen Sie auch die damit verbundenen, vielfältigen physischen und psychischen Gesundheitsstörungen. Dabei haben das Essen und unsere Ernährungsgewohnheiten einen wesentlichen Einfluss auf den Stresslevel und die Stressbewältigung.

Augenerkrankungen wie Katarakt (grauer Star), altersabhängige Makuladegeneration und Glaukom sind Volkskrankheiten. Ein wesentliches Merkmal dieser Augenerkrankungen ist, dass sie mit zunehmendem Alter immer häufiger auftreten. In diesem Zusammenhang taucht vermehrt die Frage auf, inwiefern auch unsere Ernährung Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf dieser Augenerkrankungen hat.

"Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann". Was ist dran an diesem alten Sprichwort? Ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages? Was sagt die moderne Wissenschaft zu solchen Thesen?

Bisher hielten die meisten Menschen Bakterien für Krankheitserreger. Doch seit kurzem gibt es in der Forschung revolutionäre Erkenntnisse: Bakterien sind lebensnotwendig - ohne sie werden wir tatsächlich krank. Die verblüffenden Zusammenhänge zwischen dem Mikrobiom Darm und einem guten Gesundheitszustand werden in diesem Grundlagenbuch anhand zahlreicher Studien wissenschaftlich beleuchtet.

Ab dem 65. Lebensjahr gilt es besondere Bedürfnisse in der Gesundheits- und Lebenssituation, der körperlichen Aktivität, Leistungsfähigkeit und vor allem in der Ernährung zu berücksichtigen.

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, was, wo, warum und wie im Darm eigentlich passiert oder nicht funktioniert, dann empfehle ich Ihnen eine spannende Lektüre über die Darmgesundheit, Immunologie, Bakterien und Mikrobiomforschung.

Was kann man heute überhaupt noch essen? Welche Nahrungsmittel sind tatsächlich gesund und enthalten sie noch genügend Nährstoffe? Welche Diäten sind sinnvoll? In welchem Zusammenhang stehen individuelle Ernährungsprobleme mit den zunehmenden Welternährungsproblemen?

Sowohl akute als auch chronische Darmerkrankungen gehen mit Ernährungsstörungen einher, die einer adäquaten Diagnostik und Therapie bedürfen.

Mit Beginn des Winters treten jedes Jahr gehäuft Infekte auf. Diese können sowohl die Atemwege als auch die ableitenden Harnwege betreffen. Nicht selten kommt es auch zu infektiösen Magen-Darmerkrankungen. In Medienberichten wird immer wieder über die angeblich hohe Wirksamkeit bestimmter Nährstoffe und Superpower-Lebensmitteln berichtet.

Ein gutes Riech- und Schmeckvermögen beeinflusst unser Essverhalten, ruft über angenehme Stimuli Wohlbefinden hervor und erhöht die Lebensqualität. Riech- und Schmeckstörungen bewirken hingegen ....

"Iss Dich glücklich! Forscher entdecken den Einfluss der Ernährung auf die Psyche" ....

"Frauen essen anders - Männer auch". Schlagzeilen wie diese kursieren seit Jahren in den Medien....

Zahnkaries ist die häufigste ernährungsabhängige Erkrankung in Deutschland. Der richtigen Ernährung kommt in der Vorbeugung und Behandlung....

Es gibt bereits Hinweise, dass bestimmte Nahrungsmittel oder einzelne Inhaltsstoffe die Funktionsfähigkeit des Zentralnervensystems erheblich beeinflussen...

Erst kürzlich wurden neuen Empfehlungen und Richtlinien für die Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit veröffentlicht....

Regelmäßige körperliche Bewegung und Aktivitäten tragen zur Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit bei. Dabei kommt einer Sportler-adaptierten Ernährungsweise zunehmende Bedeutung zu.